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2017

MuT
 im Haus der Geschichte
17. Januar 2017

150. Geburtstag von Carl Laemmle

Kretschmann ehrt Hollywood-Erfinder mit 150-Pfund-Torte                                                             dpa 17. Januar 2017

Ministerpräsident Winfried Kretschmann ehrt den Hollywood-Erfinder Carl Laemmle, der vor 150 Jahren geboren wurde –Stuttgart 1-2017_1 mit einer Geburtstagstorte der Extraklasse.

 

Zu Ehren des schwäbischen Hollywood-Gründers Carl Laemmle gab es eine Torte von Winfried Kretschmann.
Foto: dpa


 

Stuttgart - Mit einer fünfstöckigen Torte - verziert mit historischen Filmplakaten - hat das Haus der Geschichte am Dienstag den 150. Geburtstag des schwäbischen Hollywood-Gründers Carl Laemmle gefeiert. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) schnitt das 68 Kilogramm schwere Meisterwerk am Abend an. Er pflegte damit eine Tradition des 1939 gestorbenen Jubilars: Die 68 Kilogramm entsprechen nämlich 150 amerikanischen Pfund - und Carl Laemmle aus Laupheim feierte seine runden Geburtstage in den USA stets mit rauschenden Partys und Torten, die sein Lebensalter in Pfund wogen.....

 

Neujahrsempfang Kressbronn
19.01.2017

Schwäbische Zeitung

LOKALES20.01.2017                                                                        Britta Baier

Enzensperger will Bürger mehr mit ins Boot holen

„MuT – Männer und Tenöre“ begeistern bei Neujahrsempfang mit ihren Einlagen – ganz besondern mit dem eigens für Kressbronn geschriebenen „Loblied“, in dem weder Feuerwehr, Aula, Bucht statt Bau, Whisky oder gar Martina Knappert-Hiese fehltKressbronn 1_1 2017

 

 

 

 

 

             Foto: ANDY HEINRICH

 Gut besucht, aber nicht so voll wie in den vergangenen Jahren ist der Neujahrsempfang in der Kressbronner Festhalle gewesen. .... Musikalisch begeisterte „MuT – Männer und Tenöre“ die Zuhörer – vor allem das extra geschriebene Lied über Kressbronn sorgte für zahlreiche Schmunzler und Zwischenapplaus....

Kressbronn, Aula der Nonnenbachschule

28. Januar 2017

Schwäbische Zeitung

29.01.2017                                                                  Christel Voith

Vergnügliche Parodien und ernste Lieder

„Männer und Tenöre“ amüsieren in der Aula der Nonnenbachschule – und machen diese zum Thema

MuT Kressbronn 1-2017

„Männer und Tenöre" in Aktion: von links Alexander Matt, Thomas Mentzel, Johannes Wargenau, Thomas Waldherr, Markus Stürzenhofecker und Matthias Johler.

Helmut Voith

Um den harten Kern herum hat sich die Besetzung der „Männer und Tenöre“ immer wieder verändert, doch geblieben ist ihre Anziehungskraft, mit der sie nach wie vor die Säle füllen, so am Samstag die Aula der Nonnenbachschule.

Auch wer das aktuelle Programm „verMuTlich Kavaliere“ schon anderswo erlebt hat, entdeckt wieder kleine Veränderungen, auch noch unbekannte Lieder. Vertraut ist die Bühne: rechts ein altes Grammophon, links das Klavier mit zwei aufgesteckten (elektrischen) Kerzen, davor der obligatorische Topf mit dem saftig grünen Kaktus, sichtbarer Hinweis auf die legendären „Comedian Harmonists“, deren Lieder den ersten Teil bestimmen....

Geschniegelt und gebügelt kommen sie im Frack auf die Bühne: Bariton Markus Stürzenhofecker und die Bässe Alexander Matt und Matthias Johler als „Männer“, dazu die Tenöre Thomas Mentzel, Johannes Wargenau und Thomas Waldherr. Ein Wortspiel, das ebenso Thema bleibt wie die Behauptung, dass sie 20 Jahre in einem Bergkloster in Tibet an ihrem Auftritt poliert hätten. Wonniglich nehmen sie einander auf die Schippe, wenn reihum ein anderer die Ansage macht.....
 Doch im Mittelpunkt steht der Gesang, meist von Alexander Matt am Klavier begleitet, wenn er nicht gerade selber mitsingt. Man genießt den Klang der natürlichen Stimmen, ohne die heute allgegenwärtigen Mikros. ... ....das Miteinander der Stimmen vom Countertenor bis zum Bass war ein Vergnügen, ob einer hervortritt und die anderen den Hintergrund singen oder ob sie zusammen singen. Auch hier macht die Mischung das Besondere....

....Ein prächtiger Auftritt in der Aula, die sie im Loblied auf Kressbronn besangen: „Kressbronn hat bald keine Aula mehr und das macht das Herz so schwer...“ Damit sind sie sicher nicht allein!

 

Linse Weingarten
12. Februar 2017

Schwäbische Zeitung

 

13.02.2017                                                      Babette Caesar

Was es braucht, um Kavalier zu werden

„Männer und Tenöre“ sind im Kulturzentrum Linse aufgetreten

MuT Linse 2-2017

Kavaliere werden, aber wie? Die „Männer und Tenöre“ bei ihrem Gastspiel im Kulturzentrum Linse.
                                                                                                                                                             
Caesar

Um Kavalier zu werden, braucht es eine Portion Mut. Um einen unterhaltsamen Abend mit Liedern der Comedian Harmonists auf die Beine zu stellen, braucht es Stimme, Witz und Ironie. So ausgestattet ging das Sextett „Männer und Tenöre“ (MuT) am Sonntagabend im Kulturzentrum Linse an den Start. Mit ihrem aktuellen Programm „Vermutlich Kavaliere“, das Klassiker, aber auch selten Gehörtes auf die Bühne brachte. Originell und äußerst unterhaltsam.

„Autsch, schon wieder hat er zugestochen“ – der grüne Kaktus, das stachelige Ding. ...
... Was sticht, ist ihre flotte Interpretation dieses Ohrwurms, mit dem das legendäre Berliner a-cappella-Vokalensemble in den 1920er und frühen 1930er Jahren international gefeiert wurde. ...
... Der große Linse-Saal war nahezu komplett gefüllt.

Höchst vergnüglicher Abend

Auf weitere Dauerbrenner wie „Wochenend und Sonnenschein“ oder „Veronika, der Lenz ist da“ verzichteten sie. Es gab also kein best-off von immer wieder Gehörtem. Vielmehr galt ihr Augenmerk dem „Kavalier“ und wie Mann das werden kann. Das machte aus dem Auftritt eine runde, vergnügliche und sehr unterhaltsame Sache. Zugleich gaben sie abwechselnd moderierend Einblicke in die damalige Zeit der Comedian Harmonists. ....
Das fünfstimmige Lied „Eine kleine Frühlingsweise“ nach einer Humoreske von Antonín Dvořák ist ein Beispiel, dessen Melodie harmonisch tönt, während der Text die Härte des Frühlingserwachens beschreibt. Mit Bass Alexander Matt, der über weite Strecken am Pianoforte saß, Bariton Markus Stürzenhofecker, den Tenören Johannes Wargenau, Thomas Waldherr und Thomas Mentzel gaben sich die Herren in der ersten Runde eher traditionsbewusst. ...

Was tut Mann nicht alles, um Eindruck zu schinden. Auf seiner Suche nach einem kleinen bisschen Glück irgendwo auf dieser Welt. „Verwechseln Sie Glück nicht mit dem Zustand von Zufriedenheit, also mit mein Haus, mein Auto, meine Frau“, amüsierten und sensibilisierten sie ihr Publikum. Mit bittersüßen Parodien auf das Thema aller Themen – den Kuss. ...   Zur „Rumba auf Calumba“ schwangen die Herren dezent ihre Hüften, um anschließend den amerikanischen Vorbildern der Comedian Harmonists, den Revelers, mit „Stormy Weather“ ihre Aufwartung zu machen.

Hin zur attraktiven Kombo

In der zweiten Runde wechselten sie das Outfit hin zum 1920er-Jahre-Männer-Modestil. Ohne „Odol“ ging da nichts, um in der Damenwelt landen zu können. Für ihren Mix aus mozärtlicher Nerv-Tenörigkeit und modernen Schlagern („Buena Sera Signorina“, „Mir geht´s gut“ und „Sag´ mir quando“) verwandelten sie sich in eine attraktive Kombo mit Kontrabass und Gitarre. Ein zusammen gewürfelter Haufen? Nein. Das Sextett aus der Bodenseeregion schwamm ganz auf der Oberfläche inniger Harmonie und flotten Rhythmen. Da scheuten sie sich auch nicht, die Zipfelkappen hervor zu holen und sich männerchörisch als Bajuwaren auszugeben. Nach viel Applaus und einem Rückblick auf das letzte Konzert der Comedian Harmonists am
5. März 1935 erklang „Gib mir den letzten Abschiedskuss“.
Bei aller Tragik sehr sinnlich und schön anzuhören.

Mühle Oberteuringen
1. April 2017

Südkurier

04.04.2017                                                        Karin Kehlert 

Männer, Tenöre und Kavaliere alter Schule

Beim A-Cappella-Gesangsabend von den Comedian Harmonists bis zu Max Raabe überzeugten "MuT" in der Mühle Oberteuringen voll und ganz

SK Oberteuringen 04-2017

Gut bei Stimme und humorgeladen (v.l.):
Alexander Matt, Thomas Mentzel, Johannes Wargenau, Thomas Waldherr,
Markus Stürzenhofecker und Matthias Johler in der Mühle Oberteuringen.

 | Bild: Karin Kehlert

 

"VerMuTlich Kavaliere"? Nicht nur vermutlich, sondern ganz bestimmt! So zeigten sich letzten Samstag die ... Männer und Tenöre (MuT) als Kavaliere besonderer Art. Mit viel Humor, musikalischem Talent und herzerfrischender Spritzigkeit begeisterte das A-Cappella-Sextett sein Publikum im Kulturhaus Mühle in Oberteuringen. MuT, das sind gestandene Mannsbilder mit kraftvollen Stimmen, die den Zuhörern mit herrlichen Gesängen und einer ausgewogenen Liederauswahl einen melodiösen Abend schenkte. ...

Der güldene Trichter des Grammophons schwieg und auch die anderen Instrumente auf der Bühne spielten eine eher untergeordnete Rolle. Beim Anblick dieser Kavaliere sticht der offensichtliche Bezug zu den berühmten Comedian Harmonists ins Auge, zumal das erstes Lied, "Mein kleiner grüner Kaktus", eines der bekanntesten Lieder der Comedian Harmonists war. Es folgten Stücke wie "Eine kleine Frühlingsweise" von Antonín Dvorak oder die "Barcarole" aus "Hoffmanns Erzählungen" von Jacques Offenbach. Die Zuhörer durften Liedern lauschen wie "Irgendwo auf der Welt gibt's ein kleines bisschen Glück" und dem "Rumba aus Kalumba".

Eine harmonische Liedauswahl folgte auch nach der halbstündigen Pause. Im Mittelpunkt dieser Songs stand nun der "Kuss". Ihm wurde ein ganz besonderer Platz in den Darbietungen eingeräumt. Die wichtigste Erkenntnis, was den Kuss betrifft: "Küssen kann man nicht alleine". So zollten die Tenöre mit dem Lied von Max Raabe dieser Grundwahrheit Respekt. Ob ein lustiges Lied, gesungen mit einem Augenzwinkern, oder ein besinnliches Chanson, glaubwürdig und einfühlsam mit einem Schuss Selbstironie – in bester A-Cappella-Manier trugen die Tenöre ihr Arrangement vor. Mit der Zugabe, "Ein Freund, ein guter Freund", endete dieser beschwingte Liederabend.

 

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